Kokosmatten, Kokosläufer und Kokos-Verlegeware

Kokosprodukte sind begehrt wegen der langen Haltbarkeit und der Unempfindlichkeit gegenüber Nässe.
Kokos sorgt für ein gutes Raumklima und Kokosmatten, Kokosläufer und Kokos-Auslegeware sehen einfach gut aus. Die Oberflächenstruktur von Kokosteppichen ist eher rustikal und rauh, die typischen Unregelmäßigkeiten im Garn sind unvermeidlich, machen aber auch den Reiz dieser Naturfaser-Bodenbeläge aus.

In unserem Shop Matten.Center finden Sie eine ganze Reihe von Kokosmatten und Kokosläufern in unterschiedlicher Ausfertigung:

  • Fussmatten, Sauberlaufmatten, Kokosläufer für lange Strecken, Verlegware für Wand zu Wand-Verlegung
  • Als Meterware, individuelles Wunschmaß oder Standardgrößen
  • Mit Rücken aus Vinyl oder Gummi oder ohne Rücken, handwerklich gewebt, mit Brandschutzklasse
  • Für Privathaushalte, öffentliche Gebäude, Betriebe, Kirchen…

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Kokosmatten und Kokosläufer

Kokosmatten, Kokosläufer Fischgrat

Wo kommt der Rohstoff für Kokosprodukte her?

Der Fruchtkern der Kokosnuss mit dem eigentlichen Nutzfleisch ist mit einer steinharten Schale umgeben. Diese Schale ist in ein 5 bis 8cm dickes Faserpolster eingebettet und aus diesen Fasern wird der Rohstoff für z.B. Kokosbodenbeläge und Matten gewonnen.

Das Faserpolster schützt die Frucht während der Reifung vor der glühenden Sonne und hält das Innere kühl und frisch. Nach der Reife und wenn die Frucht vom Baum fällt, verhindert das Polster beim Herunterfallen und Aufschlagen auf den Boden Beschädigungen des Fruchtkerns. Dank der Faserpolster sind die Früchte auch wochenlang schwimmfähig und überstehen weite Reisen, ohne ihre Keimfähigkeit zu verlieren – so können sich Kokospalmen über das Meer verbreiten.

Die von ´unserer´ Kokosweberei verarbeiteten Fasern der Kokos-Webteppiche und Kokosläufer kommen aus Indien und Sri Lanka und werden in Deutschland eingefärbt, gewebt, zugeschnitten und konfektioniert.

Welche Vorteile haben Kokosfasern und daraus hergestellte Produkte?

In ihrem Aufbau gleicht die einzelne Kokosfaser einer winzigen Röhre. Daher hat sie ein spezifisch geringes Gewicht, eine gleichbleibende Elastizität und eine hohe schalldämpfende und wärmehaltende Wirkung. Ein weiterer Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit – selbst bei anhaltender Nässe fault sie nicht. Zudem ist sie scheuerfest, hat eine hohe Reißfestigkeit und ist gegen Mottenfraß unempfindlich. Kokosfasern nehmen keinen Staub an, sind antibakteriell, schwer entflammbar, atmungsaktiv und antistatich wirksam.

Reinigung von Kokosmatten und Kokosläufern

Hier die gängigsten Methoden (empfohlen vom Hersteller bzw. Erfahrungswerte ohne Gewährleistung):

  • regelmäßiges Staubsaugen des Kokosläufers oder Kokosteppichs: Empfohlen wird ein tägliches Saugen – zwei – dreimal die Woche reicht erfahrungsgemäß aber meist vollkommen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur `tippend` den Bereich der Matte staubsaugen, auf dem der Schmutz sich sichtbar auf der Oberseite abgesetzt hat. Schmutzreste und Dreck sammeln sich meist in der Matte und können nur beim Saugen von Kante zu Kante vollständig entfernt werden. Ein Staubsauger mit rotierender Bürste, der den Schmutz aus der Matte ‚klopft‘, holt mehr Schmutz aus dem Kokosläufer.
  • Kokosfussmatten nicht permanent der Nässe aussetzen: Kokosmatten eignen sich aufgrund der witterungsbeständigen Naturfaser für überdachte Außenbereiche. Falls die Kokosfussmatte durch Regen, Unwetter oder in den kalten Jahreszeiten über längere Zeit permanenter Nässe ausgesetzt sein sollte, hängen Sie sie auf und lassen sie austrocknen – im trockenen Zustand klopfen Sie die Matte vorsichtig aus, um den Schmutz zu entfernen. Sollte die Feuchtigkeit längere Zeit in der Matte stehen, zieht der Schmutz mit der Feuchtigkeit in die Naturfaser ein und ist dann kaum noch zu entfernen.
  • Punktuelle nasse Flecken (möglichst sofort) mit einem Haushaltstuch trockentupfen, damit grobe Verunreinigungen vor dem Eindringen in die Faser sofort aufgesaugt werden.
  • Flecken, die sich nur auf der Oberfläche befinden und noch nicht in die Faser eingedrungen sind: Baumwolltuch mit destilliertem Wasser tränken, den Fleck mit dem Tuch vorsichtig abreiben, Vorgang wiederholen bis sich kein Schmutz mehr im Baumwolltuch absetzt.
  • Verschmutzungen, die bereits tief in die Faser eingedrungen sind: Fleck mit destilliertem Wasser behutsam tränken, Haushaltstücher auf den Fleck legen und durch Druck das destillierte Wasser wieder aufsaugen. Vorgang wiederholen bis keine Feuchtigkeit mehr im Tuch erkennbar ist
  • Rotwein, Rost, Fruchtsaft oder ähnliche Flecken, die sich nicht ohne weiteres entfernen lassen, entfernt man erfahrungsgemäß am Besten mit den entsprechenden Fleckentfernern.
    Vorsichtig aufgetragen mit einem Wattestäbchen oder -pad (vorher an unsichtbarer Stelle oder einem Muster testen), lassen sich in Kombination mit den anderen Fleckentfernungsmethoden fast alle Flecken beseitigen
  • Fett- beziehungsweise ölhaltige Flecken: Fleck mit handelsüblicher (ungefärbter) Schulkreide oder Kreidepulver bestreichen und einwirken lassen, ggf. mit Bürste verteilen und einbürsten. Wenn die Kreide getrocknet ist – absaugen (bis die Kreide restlos entfernt ist). Vorgang entsprechend wiederholen, bis keine Verschmutzung mehr erkennbar ist.

Bild und Reinigungstipps: Bremer Kokosweberei (Verlegeservice)